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Veränderungsziele

 

zu dickStetige Veränderung

Abnehmen ist so eine Sache: Man muss täglich etwas dafür tun und hat doch immer ein Auf und Ab.

Gewicht abnehmen fällt in eine Gruppe von Zielen, die über eine längere Zeit genau verfolgt werden sollte. Wer weiß, wie viele Gewichts-Verlaufskurven an den Kühlschranktüren dieser Welt so hängen? Denn eine Verlaufskurve ist tatsächlich das Mittel der Wahl, wenn es um die Zielverfolgung beim Abnehmen geht.

Natürlich gibt es auch hier eine große Bandbreite von Zielen, die in die gleiche Kategorie fallen. Etwa, wenn man verfolgen möchte, wie die Fahrleistung einiger Leasingfahrzeuge gleichmäßig verteilt wird. Oder wenn man verfolgt, wie über das Jahr die Kosten anfallen oder wie die Einnahmen sprudeln.

Oder denken Sie an einen Lottospieler, der über das Jahr 500 Euro verzocken möchte. Wenn gerade ein dicker Jackpot lockt, gibt er mehr aus, als er sich vorgenommen hat. Und dann muss man eben auch wieder sparen. Kleine Gewinne bringen ihn vielleicht zwischendurch wieder in den grünen Bereich.
 

VerlaufskurveWelches Werkzeug braucht man dafür?

Bis zur Bikini-Saison 7 Kilo abzunehmen, ist ein klares Ziel für einen einigermaßen klaren Zeitraum. Auch ein Ziel wie "20 Kilo in zwei Jahren abnehmen" ist im Rahmen des Vernünftigen und des Üblichen.

Doch was man dafür tun muss, ist täglich neu zu entscheiden. Wer konsequent dranbleiben will, wird sich immer wieder auf die Waage stellen. Aber ob man auf seinem langen Weg gut im Rennen liegt oder eher mal das Bewegungspensum steigern sollte, erkennt man nicht allein an der Waage. Es braucht eine Zielverfolgungskurve.

Diese Kurve führt wie eine Rampe über die Zeitspanne vom Anfangstermin bis zum Endtermin. Trägt man täglich sein Gewicht ein, kann man auch immer sehen, ob man gerade im grünen Bereich ist oder eben nicht.

Beim Gewicht kann man das ganz gut von Hand malen. Eleganter geht es natürlich mit einer Ziele-Software.

Der Zielverlauf

"Ich will abnehmen" ist kein Ziel. Dann würde ja ein Gramm schon reichen und das auch noch "irgendwann mal". Der Vorsatz wird erst zum Ziel, wenn wir Fakten nennen: Den Zeitraum und das Zielgewicht. Nur dann können wir überhaupt jemals überprüfen, ob das Ziel erreicht ist.

GewichtsverlaufIm Screenshot (mit meineZIELE) sind diese Angaben gemacht: Von 98 auf 92 kg im Zeitraum vom 18.12.2010 bis zum 10.4.2011. Anschließend wurde alle paar Tage die Waage konsultiert und das Gewicht durch einen Mausklick in die Graphik eingetragen. Daraus ergibt sich eine Zielkurve, wie sie, von Hand gemalt, an vielen Kühlschranktüren hängt. Die Diagonale gibt die geplante, gleichmäßige Entwicklung vor. Grüne Bereiche zeigen einen Vorsprung gegen den Plan. Rote Bereiche zeigen Rückschläge.
 

Psychologie

Diese Art von Verläufen sind, vor allem wenn ein guter Start gelingt, sehr motivierend. Das gilt für Gewicht, Blutzuckerspiegel, Umsätze und die persönliche Bestzeit für 1000 m Schwimmen in gleicher Weise. Denken Sie nach, welche Ihrer Ziele so erreicht werden und probieren Sie es aus!
 

Ein Verbesserungsprogramm

Verbesserungsziele gibt es noch in einer ganz anderen Form: Im Grunde ist unser ganzes Leben und Wirken ein einziges Verbesserungsprogramm. Wir gebrauchen aber auch in Zusammenhang mit Zielen und Zeitmanagement den Begriff "Verbesserungsprogramm".  Ein Verbesserungsprogramm liegt dann vor, wenn wir etwas, beispielsweise das Büro, die Englischkenntnisse oder die körperliche Fitness, dauerhaft und in vielerlei Hinsicht verbessern wollen, eine Art Renovation sozusagen, oftmals in zig einzelnen Teilaufgaben. Nur wenn es wirklich klar umrissen ist, können wir wirklich von einem Ziel sprechen. Entsprechend oft bleiben solche Vorsätze auch auf halber Strecke liegen.

Auf Süssigkeiten verzichtenEin einzelner Vorsatz wie der Verzicht auf Süssigkeiten, ist ein "normales" Ziel und schwer genug. "Auf gesunde Ernährung umstellen" ist dagegen ein Verbesserungsprogramm. Es besteht aus vielen Teilzielen und sollte dementsprechend auch durchdacht und geplant werden.

Ein wirkliches Ziel daraus zu formen, wäre ein wichtiger Schritt, so ein Programm wirklich zum Erfolg zu führen. Ein Vorsatz ist erst dann ein Ziel im arbeitsmethodischen Sinne, wenn man später auch erkennen kann, ob es erreicht wurde. Bei Verbesserungsprogrammen bedeutet das eine Art Katalogisierung, also die Aufzählung im Detail all der Dinge, die wir verbessern wollen. Oft genug ist, zu erkennen, was getan werden muss, schon der wichtigste Schritt des ganzen Zielerreichungsprozesses. Denken Sie an ein Verbesserungsprogramm für Umgangsformen oder für die Schreibtischorganisation.

Diese Art von Verbesserungsziel ist dann auch einer der wenigen Fälle, in denen eine ToDo Liste eine wirkliche Berechtigung hat.


 

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