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Strategie und Beruf

Wie Sie mit Strategie
ein höheres Berufs-Einkommen
erzielen

Wann wird Ihr Arbeitgeber Ihnen mehr bezahlen als anderen?

Der Arbeitsmarkt ist ein Markt. Trotz aller Reglementierungen werden auch hier die Preise von Angebot und Nachfrage geregelt. Gibt es viele Menschen, die dieselbe Leistung anbieten, dann sinkt der Preis. Ist das Angebot gering und die Nachfrage groß, dann steigt der Preis.

Die beste Bezahlung, egal ob selbständig oder angestellt, kann man erreichen, wenn man etwas erkennbar besser kann als alle anderen.

Überlegungen wie diese nennt man Strategie. Strategische Fehler kann man auch mit größter Anstrengung in der Tagesarbeit nur selten ausgleichen. Die richtige Strategie bei der Berufswahl und bei der Weiterbildung bringt weit mehr als alle Überstunden. Strategie ist also nicht nur etwas für Konzernlenker, sondern auch für jeden Einzelnen. Werfen Sie deshalb gelegentlich einen Blick in den Strategiebereich von methode.de

Wie geht man nun konkret vor bei der Wahl seines Berufes? Beim Wiedereinstieg? Bei der Wahl seiner Fortbildungen?

  

Die Grundlagen legenKnowhow

Die wichtigste Grundlage, sowohl für Ihr Selbstbewusstsein als auch für Entscheidungen, ist eine klare Übersicht über das, was Sie können und was Sie schon getan haben. Diese Grundlage sollten Sie legen, egal, ob Sie jetzt 56 sind oder erst 16.

Schon bei jungen Leuten ist das mehr als nur ein Zeugnisarchiv. Viele Menschen engagieren sich in Ehrenämtern und Vereinen. Und auch wer als Jugendlicher eine Gruppe Messdiener geleitet hat oder ab und zu Nachhilfe gibt, hat da schon eine kleine Zusatzqualifikation.

Erstaunlich ist nun, was da alles zusammenkommt. Im Einzelnen mag es nicht relevant sein, ob Sie z.B. mit 11 Jahren mal ein Tischtennisturnier gewonnen haben. Jedenfalls nicht für einen Karrieresprung mit 45, aber vielleicht schon bei der Bewerbung um eine Lehrstelle mit 15. Und ehrlich gesagt, ein gewonnenes Schachturnier war tatsächlich vor Jahren einmal das letztlich entscheidende "Kriterium", nach dem ich einen Mitarbeiter ausgewählt habe.

Sprachen lernenWenn auch ein Zertifikat, ein Sprachkurs oder ein Auslandsaufenthalt im Einzelnen wenig Gewicht haben wird, so ergibt sich doch in der Gesamtheit ein Bild Ihrer Person. Sie selbst sehen klarer, was Sie da alles schon gemacht haben und ein potentieller Arbeitgeber sieht viel mehr Anhaltspunkte darüber, was er Ihnen zutrauen kann. Wer zwei Wochen lang in Patagonien nach Dinosaurierknochen gegraben hat, wird dadurch nicht zu einem besseren Juristen. Aber er hat mehr Mut, Interesse und Initiative bewiesen als jemand, der seine Zeit nur mit Computerspielen verbringt.

  

Was konkret tun?

Ganz unabhängig davon, was Sie tatsächlich einmal jemandem vorlegen könnten, brauchen Sie selbst eine Auflistung:

  • Sammeln Sie! Legen Sie einen Ordner an mit allen Zeugnissen, Zertifikaten und Ehrungen, die Sie je erhalten haben. Wirklich alles, vom Grundschulzeugnis bis zum Bundesverdienstkreuz.
  • Prüfen Sie, was fehlt. Was haben Sie beim Wehrdienst gelernt? Waren Sie mit der Schule im Ausland? Könnten Sie noch ein Zertifikat bekommen für Ihre Zeit als Jugendtrainer?
  • Fotografieren Sie Trophäen, wenn keine Urkunde mehr da ist. Selbst der Pokal vom Tischtennisturnier mit 11 gehört dazu oder den Poker-Koffer, den Sie bei einem Turnier errungen haben.
  • Ergänzen Sie selbst, was nicht mehr "beweisbar" ist. Erstellen Sie so etwas wie eine Aktennotiz auch mit so Dingen wie "Als Jugendliche Melken, Pflügen und das Benutzen einer Motorsäge gelernt" oder "zwei Jahre Trompete in der Dorfkapelle" ...

Liste der FertigkeitenNun ist natürlich klar, dass man nicht nur etwas lernt bei Dingen, zu denen es Zertifikate gibt. Verantwortung kann man auch lernen, wenn man kleinere Geschwister hat oder ein Aquarium. Umgang mit Menschen lernt man nicht nur als Klassensprecher, sondern vielleicht auch mit schwierigen Nachbarn oder Vorgesetzten.

Durchforsten Sie daher Ihr Leben nach Gelerntem. Vielleicht haben Sie bei einem verhassten Mathematiklehrer präzises Darstellen gelernt, beim Grundwehrdienst Disziplin, mit der Briefmarkensammlung Ordnungsliebe und systematisches Vorgehen oder beim Kicken auf dem Schulhof Teamgeist und Willenskraft. Es ist wichtig, systematisch nach solchen Dingen zu suchen und sie festzuhalten. Es muss sich daraus keine berufliche Eignung oder so etwas ergeben. Was Sie gewinnen, ist ein Stück Selbstbild.

KnowhowSchaffen Sie sich auch eine Übersicht, über Ihre Interessengebiete: Welche Städte und Länder, welche Museen und Sportveranstaltungen, welche Ritterburgen und welche Industrieanlagen haben Sie schon besichtigt? Wofür hat Ihr Herz all die Jahre gebrannt?

Sie werden eine lange Liste zusammenbringen. Erst am Schluss sortieren Sie aus, was man davon jemandem zeigen kann und was nicht. Ihr Bier-Diplom verschweigen Sie vielleicht besser. Die Zeit als Karnevalsprinz dagegen war mit Sicherheit eine wertvolle Erfahrung.

  

Welche Werkzeuge?

Wer gerne mit Papier arbeitet, braucht einen Ordner aus Pappe. Zeugnisse sollte man im Original besitzen. Ein ganz gewöhnlicher Leitz-Ordner ist daher eine gute Lösung. Wer es noch etwas cleverer mag und eine gute Anleitung dazu, der sollte sich den "ProfilPASS" besorgen.

Wem die Geduld des Papiers nicht reicht, wer lieber gleich Maßnahmen plant (und wer Zeugnisse elektronisch verschicken möchte), der macht das mit Software. Eine hervorragende Gliederungsmöglichkeit und Anbindung eingescannter Dokumente bietet meineZIELE. Jedenfalls ist das dann auch der einfachste Weg von der Theorie zur Tat.

  

Auch der Arbeitgeber verwendet Technik!

Jedes Jahr werden Millionen von Bewerbungen geschrieben. Große Unternehmen erhalten auf jede einzelne Stelle gleich Berge davon. Klar, dass das viel Arbeit macht. Große Arbeitgeber nutzen deshalb moderne Technik, um Lebensläufe auszuwerten. Das geht viel weiter, als die meisten Menschen sich vorstellen können. Schauen Sie sich einmal auf YouTube das Video über die vollautomatische Auswertung eines Lebenslaufes an!

Einerseits sind diese Programme bereits hoch entwickelt und kommen im Grunde mit jedem Format und zahlreichen Sprachen gut zurecht. Ob die Bewerbung auf Papier oder elektronisch kommt, spielt für diese Auswertung keine Rolle. Generell bedeutet eine automatische Auswertung für Sie als Bewerber aber trotzdem: Schreiben Sie Ihren Lebenslauf besonders sorgfältig und in einer sauberen tabellarischen Form. Leisten Sie sich keine Schreibfehler. Verwenden Sie die richtigen Wörter und eine klare, sachliche Sprache. Und natürlich: Lassen Sie nichts Relevantes weg. "Eine so lange Auflistung liest ja sowieso niemand" ist ein Irrglaube. Der Computer liest alles. Für eine Analyse Ihres Lebenslaufs braucht er keine Sekunde.

Der Lebenslauf, auch CV (Curriculum Vitae = Lauf des Lebens), ist das Herzstück der Bewerbung. Was ist im Lebenslauf relevant? Ganz wesentlich sind zwei Dinge: Relevant ist erstens alles, was Ihren Wert für den potentiellen Arbeitgeber erhöht, jedes Wissen und Können und alles, was Ihre Energie zeigt. Relevant ist zweitens, dass der Lebenslauf keine nennenswerten Lücken aufweist. Viele Arbeitgeber legen großen Wert auf "Geradlinigkeit". Aber so etwas wie "ein Jahr Auszeit in Neuseeland" wird leichter akzeptiert als eine Lücke, hinter der man vermutet, es gäbe etwas zu verbergen.

  

auch knapper Vorsprung ist VorsprungWas haben Sie gerne gemacht?

Wer nur einmal lebt, sollte seinen Beruf nicht nur nach dem Gelderwerb wählen. Der Gärtner in einem Klostergarten ist vielleicht glücklicher als ein Top-Manager mit dem hundertfachen Einkommen.

Finden Sie also heraus, was Sie gut können und was Sie gerne tun. Und da, wo beides zutrifft, sollten Sie anfangen, nachzudenken.

  

Können ist relativ

Beim Spitzensport sind es oft nur Hundertstel Sekunden, die zwischen Weltruhm und Niederlage entscheiden. Man muss tatsächlich nur einen messbaren, sichtbaren Vorsprung haben. Groß muss der Vorsprung garnicht sein. Das gilt auch im Berufsleben. Vergleichen Sie deshalb. Überlegen Sie, was Sie tun und können und was davon Sie besser können als Ihre Kollegen.

Machen Sie diesen Vorsprung für sich selbst sichtbar. Dann bauen Sie ihn aus und zeigen ihn den Anderen.

profileNatürlich ist auch nicht jedes Können gleich wichtig. Wenn Ihr potentieller Arbeitgeber eine Niederlassung in Brasilien hat, wird er auf portugiesische Sprachkenntnisse sogar bei einem einfachen Arbeiter anders reagieren als wenn er dafür keine Verwendung hat.

Vorsprung visualisieren

Strategie ist etwas sehr Theoretisches. In den Vorstandsetagen der Unternehmen investiert man deshalb viel Zeit dafür, strategische Erkenntnisse zu visualisieren. Das sollte natürlich auch für Einzelpersonen gelten. Dazu der Tipp: Strategievisualsierung mit mZ Pro ist zwar für Privatpersonen etwas teuer. Es gibt aber eine Testversion, mit der man vieles davon kostenlos machen kann.

Im Screenshot sehen Sie ein Beispiel, wie die Visualisierung des Vorsprungs mit meineZIELE aussehen kann:
(Sie finden dieses Beispiel im Programm unter Beispiele > Strategie > Value Curve Vorsprung)

Vorsprung visualisieren mit meineZIELE

 

Weiter: Wie man Geld anlegt