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Die "richtige" Einstellung zum Geld

Die richtige Einstellung zum Geld

Wollen Sie reich werden?

Ihre Einstellung zu Geld entscheidet wesentlich mit darüber, ob Sie genug Geld haben. Der Wille "reich zu werden" steht aber im Widerspruch mit vielen anderen Wünschen und Notwendigkeiten des Lebens.

Wer über ein gewisses Mindestmaß an Talenten verfügt und nichts anderes im Leben will als reichwerden, der wird es schaffen. Es gibt genügend Gelegenheiten, viel Geld zu verdienen.

Glänzende Augen für Geld?Wann glänzen Ihre Augen vor Freude?

Wir Menschen sind nicht gleich. Manche Menschen haben tatsächlich leuchtende Augen, wenn Sie ein paar Geldscheine sehen. Andere Augen glänzen beim Anblick von Klaviernoten, von schneebedeckten Bergen, von blühenden Rosen, wieder andere beim Anblick von Partner und Kind.

Deshalb das Wichtigste: Wie auch immer Sie Ihre Einstellung zu Geld verändern, was immer Sie an finanziellen Erfolgen planen und erreichen, verlieren Sie nie das aus den Augen, was Sie glücklich macht! Sparen Sie zuletzt an dem, was Ihre Freude ausmacht, aber wenn nötig, natürlich auch hier.

4 Denkfehler

Es gibt (mindestens) vier schwerwiegende Denkfehler im Umgang mit Geld:

  • Geld ist alles
  • Geld ist unbedeutend
  • Geld ist mir egal Geld
  • Geld ist schlecht

Sie kommen am besten zurecht, wenn Sie alle vier Fehler vermeiden.
 

1. Ist Geld wirklich alles?

Wenn Sie als junger Mensch eine Familie gründen, mehrere Kinder haben wollen, wenn Sie auch noch möchten, dass ein Elternteil die Kinder in Vollzeit betreut, was wird dann aus "der ersten Million in sieben Jahren", die uns reißerische Buchtitel verkünden? Die Familie geht vor. Kinder kosten Geld. Und ein Häuschen im Grünen ist in dieser Situation weitaus erstrebenswerter als ein wertvolles Aktiendepot.

Auch wenn Sie ein Hobby ausüben, Trecking-Touren in exotischen Ländern, Aktivitäten, die Sie nur unternehmen können, solange Sie jung sind, haben Sie wenig Gelegenheit, größere Geldsummen zurückzulegen.

In jedem Alter, in jeder Situation des Lebens muss man immer wieder neu die Entscheidung treffen, ob man kurzfristig Geld ausgeben oder langfristig Vermögen bilden will. Was nützt es denn, der reichste Mensch auf dem ganzen Friedhof zu werden?

Und dann gibt es auch noch Leute, die verzichten lieber auf einen Monat Arbeit und schlagen sich mit hundert Euro und einem Rucksack voller Müslipackungen noch einen Monat länger in einer Urlaubsregion durch.

Geld ist nicht alles. Verkaufen Sie nicht Ihr Leben an Ihren Kontostand.
 

2. Ist Geld wirklich unbedeutend?

Ist man wirklich umso reicher, auf je mehr man verzichten kann? Wenn Sie sich sagen, Sie würden es nie zu etwas bringen, wenn Sie nichts für Ihr Vermögen tun, dann werden Sie auch nie zu Geld kommen.

Geld zu haben, ist ein Stück Freiheit. Einkommen aus Geldvermögen zu erzielen, ist ein Stück Unabhängigkeit. Und gar von seinen Zinsen leben zu können, wäre doch wohl wirklich erstrebenswert. Oder?

George Bernard Shaw

"Geld ist nichts, aber viel Geld, das ist etwas anderes."

George Bernard Shaw


Selbst ein kleiner Geldbetrag, eine kleine Reserve, die man sich bildet, stärkt das Selbstbewusstsein. Geld kann der entscheidende Unterscheid sein zwischen Lebensmut und Verzagen. Und so, wie man aus Zeit Geld machen kann, kann man oft auch mit Geld Zeit sparen, manchmal sogar ein Stück Gesundheit kaufen.

Geld ist nicht unbedeutend. Es lohnt sich, mehr Geld zu haben.
 

3. Ist Geld wirklich egal?

Viele Menschen machen sich keine Gedanken über den Aufbau von Vermögen. Geld wird genauso ausgegeben, wie es hereinkommt. Die Einstellung macht sich breit, man könne nichts ändern. Und alle anderen jammern ja auch, wie wenig sie verdienen.

Die paar Euro, die man auf dem Sparbuch hat, sind ja kaum der Rede wert. Warum sollte man sie besonders anlegen? Genau hier liegt wieder der Unterschied. Wollen Sie Geld verschenken, das Sie durch Arbeit hart verdienen müssen? Haben Sie sich je den Zinseszinseffekt klargemacht?

Leben Sie in finanzieller Hinsicht nicht planlos in den Tag hinein. Machen Sie sich jeden Monat an einem fixen Termin an einem ungestörten Ort eine Stunde lang Gedanken über Ihre finanzielle Situation. Beschließen Sie jeweils mindestens eine Maßnahme, wie Sie Ihre Ausgaben drosseln oder Ihr Einkommen steigern. Monat für Monat. Jahr für Jahr.


Wenn Ihnen Geld egal ist, dann sind und bleiben Sie Spielball derer, die Geld haben. Sie sind abhängig von Ihrem Job oder Bittsteller beim Sozialamt. GeldSie werden immer für Geld arbeiten. Dabei könnte es umgekehrt sein. Geld könnte für Sie arbeiten.

Geld ist nicht egal. Es macht einen Unterschied, ob Sie sich um Ihre Finanzen kümmern oder nicht.
 

4. Ist Geld wirklich schlecht?

Geld macht bekanntlich nicht glücklich. Mag sein. Aber die Quelle dieser Sprüche sind die Reichen. Jene Menschen, die nicht den Neid der Mitbürger auf sich ziehen wollen. Macht es denn glücklicher, kein Geld zu haben?

Man kann sich auch billige Flüge heraussuchen, wenn man verreisen möchte und trotzdem Spaß haben. In einem Taschenbuch (oder einem Hörbuch) steht der gleiche Text wie in der dreimal so teuren gebundenen Ausgabe. Alles Einstellungssache. Sparen muss nicht automatisch Lebensfreude kosten. Und der Besitz von Geld oder ein sicheres Einkommen verlängern sogar nachweislich das Leben. Erst wenn Geiz oder Gier an der Seele nagen, wird etwas schlechter im Leben. Das ist aber nicht das Geld, sondern der Umgang damit.

 

Und wenn Sie glauben, Sie hätten Geld übrig, spenden Sie! Für einen lächerlichen Betrag, gespendet an eine Blindenmission, können Sie einen blinden Menschen sehend machen. Wer Geld hat, bestimmt, was aus dem Geld wird. Wer kein Geld hat, kann nur ohnmächtig zusehen und schimpfen.

Nicht das Geld ist schlecht, sondern das, was man damit macht oder unterlässt.
 

Ihre Einstellung zu Geld Geld ist ein Stück Freiheit

Geld ist ein Stück Freiheit. Versuchen Sie, Ihre Einstellung zu Geld immer neu zu überdenken. Sind Sie in der Lage, kurzfristig zu verzichten, einmal weniger Essen zu gehen, eine Schachtel Zigaretten einzusparen, ein kleineres Auto zu fahren, um langfristig Geld anzusparen, ein kleines Stück finanzielle Freiheit zu schaffen?

Versuchen Sie, eine gute, klare Einstellung zu Geld und Vermögen zu bekommen. Unterscheiden Sie die Einstellung zu Geld von der Einstellung zu dem, was Sie oder andere tun, um zu Geld zu kommen. Nicht Geld verdirbt den Charakter, sondern das, was man tut auf dem Weg zum Geld!


Es ist nicht ganz leicht, den richtigen Mittelweg für sich selbst zu finden. Nicht zu sparen um jeden Preis. Aber auch das Fernziel immer größerer finanzieller Freiheit nicht aus den Augen zu verlieren. Beschäftigen Sie sich damit. Ihre Einstellung zu Geld ist eine der wichtigsten Einstellungen, die das Leben bestimmen. Es lohnt sich, regelmäßig daran zu arbeiten.

Weiter mit: Umgang mit Schulden
 

Literatur:

"Der Weg zur finanziellen Freiheit"