Erfolge sammeln

Selbstbewusstsein stärken, Erfolge sammeln

Mit einer Erfolgssammlung stolz auf das Geleistete zurückblicken

Erfolge sammelnEigentlich geht Zeitmanagement so: Sie planen morgens Ihre Aufgaben und Ziele und streichen diese aus oder haken sie ab, sobald sie erledigt und erreicht sind.

So hat man nicht nur die Erfolge, sondern man spürt auch mehrmals am Tag den engen Zusammenhang zwischen Wollen, Planen, Handeln und Erreichen eines Ziels. Wenn man den nächsten Erfolg will, wird man einfach wieder planen und handeln und den Erfolg haben. Und beim nächstgrößeren Erfolg ebenso. Wer seinem Unterbewusstsein tagtäglich vorführt, wie es eine Vielzahl kleiner Erfolge erreicht, bringt sich selbst auf eine Erfolgsschiene. Ein ganz einfacher Mechanismus, den jeder nutzen sollte.

Nicht umsonst gibt es z.B. in dem sehr auf Erfolgswirksamkeit ausgelegten Organizer meineZIELE eine ganze Reihe von optionalen visuellen Effekten, mit denen man die erfolgreiche Erledigung einer Aufgabe noch wirksamer erleben kann. So kann man einen Aufgabentext "verglühen" oder von einem Nashorn niedertrampeln oder, wie abgebildet, von einem Bulldozer wegräumen lassen. Das ist weit mehr als nur Spielerei. Unser Unterbewusstsein nimmt so etwas deutlich wahr.

BulldozerNun gibt es aber auch Situationen, in denen das schlechterdings nicht möglich ist. In unserem 25-Tage-Training haben Sie z.B. die Spiralmethode kennengelernt, mit der man sich z.B. unmittelbar nach dem Urlaub wieder Luft verschafft. Die meisten Menschen haben in ihrem Beruf ohnehin so wenig Entscheidungsspielraum, dass sie einfach nur die Arbeit abwickeln wie sie anfällt. In einer solchen Situation beschränkt sich der Gebrauch eines Zeitplanbuchs auf Freizeitaktivitäten und den einen oder anderen Sonderfall.

Zeitmanagement macht nicht erfolgreich wegen
der besseren Organisation, sondern durch seine psychologische Wirkung!

Arbeit am FliessbandBei der Arbeit am Fliessband macht Zeitmanagement keinen Sinn. Und was man tagsüber geleistet hat, ist leicht zu überschauen. Ganz anders ist die Situation vieler Sachbearbeiter: Einerseits kaum Entscheidungsspielraum, Andererseits kein systematisches, gleichförmiges, produktives Arbeiten. Immer wieder wird die "eigentliche Arbeit" durch Anrufe und die Behandlung irgendwelcher Sonderfälle unterbrochen. Und dann unterbricht man auch diese Arbeit wieder, weil der Chef noch etwas Eiligeres wünscht. Muss man deshalb auf die motivierende Wirkung des Zeitmanagement gänzlich verzichten? Muss man sich jeden Abend fragen: "Was habe ich heute eigentlich gemacht?", "Wo ist meine Zeit hingekommen?"
 

Erfolge sammeln

Zeitmanagement in all seinen Details macht tatsächlich umso mehr Sinn, je mehr Entscheidungsspielraum Sie haben. Wenn Ihr Beruf oder auch nur die aktuelle Situation diesen Spielraum nicht hergeben, planen Sie natürlich nur Dinge ein, um diese nicht zu vergessen. Wenn Sie jetzt noch nicht wissen können, welche Aufgabe Sie in zwei Stunden anpacken müssen, macht es wenig Sinn, detaillierte Erfolge zu planen.

In einer solchen Situation geht man deshalb umgekehrt vor: Stellen Sie sich vor, Sie wären z.B. ein externer Berater Ihres Unternehmens. Die Zeit, die Sie abrechnen, müssen Sie mit Stundennachweisen belegen. Sie müssen also alles aufschreiben, was Sie erledigt haben.

Wenn Sie so vorgehen, notieren Sie alle nennenswerten Erfolge auf einem Blatt Papier: "Bestellung von Fa. Maier entgegengenommen", "alle heutigen Eingangsrechnungen geprüft", "Konstruktionszeichnung Befestigung fertiggestellt" ...

Sammeln Sie Ihre "Erfolgsblätter" und lesen Sie
auf jeden Fall abends nochmals Ihre "Tagesleistung" durch.

OrdenGerade diese Methode eignet sich auch für Managerjobs, bei denen es um hauptsächlich um die Reaktion auf Ereignisse und Umstände geht wie z.B. ein Schichtführer, Werksinstandhaltung oder Hausfrau und Mutter.
 

Wie geht es genau?

Das Wesentliche am Zeitmanagement sind die Erfolge. Es geht um Aufgaben, die man anpackt und erfolgreich zu Ende bringt. Dieses Grundprinzip gilt auch hier.

Notieren Sie daher Erledigungen, die als Ganzes einen Erfolg darstellen (z.B. "Bad geputzt"). Bei größeren Aufgaben teilen Sie in sinnvolle Teilschritte auf. Sinnvoll sind dann Größenordnungen von ein bis zwei Stunden (z.B. die Ergebnisse eines Vormittags: "Konstruktion Befestigung oben fertig", "Konstruktion Befestigung unten fertig", "Konstruktion Kabelzuführung fertig" ...)

Nicht jede kleine Erledigung ist es wert, dass wir sie notieren. Das hängt aber nicht nur vom Umfang ab. Wenn Sie eine besonders unangenehme oder eine besonders angenehme Aufgabe erledigen, dann gehört das mit auf Ihre Liste und sei es auch nur ein lästiger Telefonanruf von nur zwei Minuten.

Benutzen Sie meineZIELE auch als Zeitplanbuch für die Tagesarbeit.
Das Programm enthält einen Mechanismus, der alle erledigten Aufgaben sammelt.

Ob Sie nun jeden Tag ein neues Blatt verwenden, ein Schulheft oder eine Designer-Mappe spielt keine Rolle. Einfach aufschreiben. Datum nicht vergessen. Und aufbewahren.

Mit dieser Methode können Sie am Ende des Tages nicht sagen "Das habe ich mir vorgenommen und erreicht", sondern Sie blicken einfach auf eine beträchtliche Menge von großen und kleinen Erfolgen zurück. Auch das bringt erstaunlich viel Motivation und eine deutliche Steigerung des Selbstwertgefühls.
 

Sammelmethode plus Planung

Ein Streifenpolizist wird sich vermutlich nicht vornehmen "In dieser Schicht nehme ich drei Leute fest, kassiere 5 Führerscheine ein und nehme drei Verkehrsunfälle auf..." Dennoch hat seine Arbeit auch feste Bestandteile, die er planen kann. Auch ein Arzt hat aus organisatorischer Sicht einen hohen Anteil "Sachbearbeiter-Tätigkeit", aber natürlich hat er auch eine Menge planbare Termine, kümmert sich vielleicht um Geräte-Beschaffungen, Personal, Fortbildung etc.

Beachten Sie daher folgenden Tipp:

Wenn Ihr Beruf oder Ihre Situation sowohl planbare als auch unplanbare Aufgaben enthält, sollten Sie wenigstens eine Zeitlang auch die erledigten ungeplanten Aufgaben in Ihr Zeitplanbuch eintragen. Sie steigern dadurch Ihre Zufriedenheit, Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Selbstmotivation.
 

Sammeln ergibt eine SammlungSammlung von Orden

Gerade Menschen, die zu sehr zu Bescheidenheit neigen, die Fehler immer zuerst bei sich selber suchen, Menschen, die es peinlich fänden, sich irgendwo vorzudrängen, gewinnen einen weiteren Nutzwert. Erst durch Ihre gesammelten Erfolge erkennen sie ihre Leistung.

Schmökern Sie vor Ihrer nächsten Gehaltsverhandlung in Ihrer Erfolge-Sammlung.
Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein und liefert Ihnen Argumente.

Oft haben übrigens auch Vorgesetzte Schwierigkeiten, wenige große Erfolge gegen eine Vielzahl kleiner Erfolge abzuwägen. Wer nicht ständig anruft und kleine Erfolge meldet, fällt im Ansehen zurück. Auf dem Weg zum nächsten Karriereschritt oder zur nächsten Gehaltserhöhung zählen die kleinen Erfolge überproportional viel. Es gibt Chefs, bei denen keine Aufgabe als erledigt gelten kann, solange der Chef nicht davon erfährt.

Versuchen Sie festzustellen, ob Ihr Vorgesetzter mehr Wert auf
einzelne große Erfolge oder mehr Wert auf viele kleine Erfolge legt!
 

Sammlungen können sehr beeindruckend sein.

Selbst im Tierreich gibt es das Beispiel der Laubenvögel, die ohne eine beeindruckende Sammlung von Gegenständen kein Weibchen gewinnen können. Die primitivste Kulturstufe der Menschheitsgeschichte nennt man das Zeitalter der "Jäger und Sammler". Von dieser Lebensweise steckt noch eine Menge in jedem von uns. Sammeln ist eine Leidenschaft. Und eine Sammlung beeindruckt uns, zumindest in den Tiefen unseres Unterbewusstseins.

Nutzen Sie diesen psychologischen Effekt. Beeindrucken Sie Ihren Vorgesetzten und beeindrucken Sie auch sich selbst und Ihr Selbstwertgefühl!

Erfahren Sie mehr über das wichtige Thema Motivation ...