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Der Umkehr-"Blondinen-Effekt" ...

Marilyn MonroeIntelligenz steigt und fällt mit Training und Selbstvertrauen!

Der Umkehr-"Blondinen-Effekt"

Kein Witz! Den "Blondinen-Effekt" gibt es wirklich, sogar in wissenschaftlichen Untersuchungen. Seine Bezeichnung allerdings ist mehr als missverständlich und ungerecht noch dazu, denn das Auftreten des Effekts ist weder an Haarfarbe noch an Geschlecht gebunden. Soziale Aspekte und das Rollenverständnis der Geschlechter zum Zeitpunkt der Beobachtungen haben sich auf das damalige Forschungs-Ergebnis allerdings stark ausgewirkt. Die Beobachtung des Effekts beruht auf wissenschaftlichen Untersuchungen über den Zusammenhang von Aussehen und Intelligenz.

Tatsächlich fand man eine verblüffend große Zahl besonders hübscher junger Damen mit unterdurchschnittlichem Intelligenzquotienten. Verursacht wird der Mangel an Intelligenz durch einen Mangel an Training. Da andere Eigenschaften weit besser zum Ziel führen und intelligente Männer in genügender Anzahl liebend gerne jedes Problem für sie aus dem Weg räumen, setzen diese Menschen ihren Intellekt nicht ein. Mangels Übung verkümmert er mit der Zeit.

blondes Mädchen hat Probleme mit MathematikDie Feststellung, dass man nicht zwingend nur mit Denken zum Ziel kommt, machen oft auch schon Kinder. Räumen Sie Ihren Kindern nicht unnötig Probleme aus dem Weg!

Weitere Formen des "Blondinen-Effekts"

Die Intelligenz-Forschung hat gezeigt, dass die Umgebung im Lauf der Jahre die Intelligenz verändert. Selbst eineiige Zwillinge entwickeln sich auseinander, wenn sich, selbst noch im Erwachsenen-Alter, ihre Lebenswege trennen. Als das Leben auf dem Land noch etwas beschaulicher war, machte das Leben in der Stadt allmählich intelligenter als das Leben in einem verschlafenen Nest auf dem Land.

Auch ein jahrelanger Trainingsrückstand in verschiedenen Denk-Talenten ist wieder aufholbar. Erst in der zweiten Lebenshälfte wird ein Trainingsmangel teilweise unwiderruflich. Nutzen Sie daher Denkspiele und Gehirnjogging!

Auch hier lag die Ursache im Training. Das konnte man durch Forschung an Zwillingen beweisen. Der harte Konkurrenzkampf um Menschen, Arbeit, Geld, Lebensbedingungen, die Vielzahl der Kontakte, das größere Angebot an äußeren Reizen forderten und förderten den Intellekt des Stadtmenschen mehr. Ähnliches gilt für unterschiedliche Berufe.
 

Blondinen-EffektGeistige Unterdrückung

Eine dritte Form des Effekts ist besonders ungünstig. Man kann gelegentlich beobachten, dass Vorgesetzte ihre Untergebenen geistig "klein halten" wollen. "Meine neue Chefin diktiert mir sogar Wort für Wort meine Briefe. Und dazu holt sie sich den Ordner und diktiert mir das, was ich selbst letztes Jahr geschrieben habe ...".

Die Untergebenen dürfen nichts entscheiden, bekommen regelmäßig gesagt, dass sie das sowieso nicht verstehen könnten etc. Man glaubt, das hätte es nur im vorletzten Jahrhundert gegeben. Und doch kommt uns doch allen so etwas auch bekannt vor.

Die Intelligenz, also die Summe der Problemlösungsfähigkeiten, hängt sehr stark vom Selbstbild und Selbstvertrauen ab. Nichts Entscheiden zu dürfen macht allmählich unfähig zur Entscheidung. Nichts zu denken, macht unfähig zu denken. Der Eindruck, doof zu sein, macht doof.

Mathematik bei Männern und Frauen

Adam Riese, MathematikerIm Februar 2002 stellte Claude Steele, ein Psychologe von der Stanford University auf der AAAS Tagung eine ausführliche Studie über den Placebo-Effekt in Verbindung mit Intelligenz vor:

Ein populäres Vorurteil schreibt den Frauen schlechtere Ergebnisse zu, wenn es um Mathematik geht. Eine Kontrollgruppe aus gleich qualifizierten Mathematikstudenten und Studentinnen bestätigte in Steeles Studie dieses Vorurteil klar.

Einer zweiten Gruppe sagte man allerdings vor dem Test, dass es sich um Aufgaben handelte, die sich als "geschlechtsneutral" erwiesen hatten. Tatsächlich schnitten in dieser Experimentalgruppe die beiden Geschlechter gleich gut ab. Mehr noch: Der "Placebo-Effekt" wirkte auf beide Geschlechter. Die Frauen waren besser als die Kolleginnen der Kontrollgruppe und die Männer schlechter als ihre Kollegen der Kontrollgruppe.

Sagen Sie niemals "Das kann ich nicht!". Ihr Unterbewusstsein glaubt es Ihnen ...

Die Folgen für die Menschen sind manchmal dramatisch. Eine Frau erzählte, als sie nach 10 Jahren "Denkverbot" Ihre Arbeit verlor: "Das Schlimmste war, dass ich erst wieder lernen musste, dass ich etwas wert bin, dass ich denken und entscheiden kann ..." Eine kurze, schmerzhafte Erfahrung und dann erstaunlich schnell gleich zwei Karrieresprünge beim neuen Arbeitgeber waren die Folge. Entfesselung

 

 Das ist der "Umkehr-Blondinen-Effekt"

Eine Situation der Befreiung, das Ende eines jahrelangen geistigen "Kleinhaltens" im Beruf oder in der Partnerschaft, kann beträchtliche Energien entfesseln. Ein Mensch, der gefordert wird, der weiß, dass er ein Problem lösen muss und kann, hat auch die Chance, es zu lösen.

 

Wie kehrt man den "Blondineneffekt" um?

Eine der wichtigsten Motivationsmethoden ist, die Fähigkeiten der Menschen zu entfalten, ja manchmal regelrecht zu entfesseln. Die Fähigkeiten sind da. Ein unauffälliger, angepasster Sachbearbeiter ist im Privatleben vielleicht Dirigent oder Trainer, Mutter mehrerer Kinder oder Vereinsvorstand, baut sich ein Haus, trägt Verantwortung in Politik und Gesellschaft. Nur am Arbeitsplatz macht er die Erfahrung, dass man lieber nicht zu viel denkt ...

Die Umkehrung gelingt durch die Umkehrung der 3 geschilderten Situationen:

  1. Möglichst viele Probleme selbst lösen lassen. Unerfahrene Mitarbeiter werden nur erfahrene Mitarbeiter, wenn sie Erfahrungen machen können. Kinder, denen man alle Probleme aus dem Weg räumt, haben eine messbar höhere Selbstmordrate als Kinder, die selbst lernen müssen, wie man Probleme anpackt und löst.

  2. Eine fordernde Umgebung schaffen. Job-Rotation und Teamarbeit, wo immer es geht. Regelmäßige Fortbildung anbieten, notfalls sogar aufzwingen. Lieber ab und zu mit viel Geld gut ausgebildete Mitarbeiter verlieren als jahrelang mit schlecht ausgebildeten Mitarbeitern arbeiten müssen. Im Privatleben: Systematisch Veranstaltungen, Museen, Messen, Sehenswürdigkeiten aufsuchen, engagieren in Verein, Partei, Hobby ...

  3. Niemals Mitarbeiter geistig niederdrücken sondern geistig aufbauen. Loben statt tadeln. Ziele vereinbaren. Verantwortung und Denken delegieren. Vorschläge einfordern und akzeptieren. Auch im Berufsleben "Köderaufgaben" einsetzen.

Anwendungsgebiet für Positives Denken

Das viel zu oft als Allheilmittel für jedermann gepriesene "Positive Denken" hat genau hier eines seiner wichtigsten Anwendungsgebiete. Menschen, die etwas können und etwas leisten, die aber mangels Freiraum und Anerkennung an Aktivität und Energie einbüßen, brauchen einen Impuls von außen. Warten Sie nicht, bis andere ihn geben. Setzen Sie den Impuls selbst! Positives Denken ist insofern etwas Positives.