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Das Gehirn braucht eine Aufwärmzeit ...

 

Das Gehirn braucht, wie der Körper, eine Aufwärmphase, bis es die höchste Leistung bringt.
Welche Konsequenzen hat das?

Wie bringt man das Gehirn auf Touren?

Das Gehirn kommt auf Touren, einfach dadurch, dass man anfängt, es zu benutzen.

Aber die ersten Minuten des Arbeitstags? Wenn es darum geht, etwas zu lernen, oder wenn man besonders wichtige Dinge gleich zu Beginn der Arbeit anpacken möchte, ist man auf die volle Leistungsfähigkeit des Gehirns angewiesen. Jeder weiß, dass man einen besseren Start hat, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Es müssen nicht immer Energy Drinks sein. Aber es gibt noch mehr. Hier ein paar sinnvolle Möglichkeiten:

  • Beginnen Sie den Tag mit Gehirnjogging (siehe Das große Buch vom Gehirnjogging)
  • Sprechen Sie mit Menschen, möglichst über ein kontroverses Thema, z.B. aus der Tageszeitung
  • Markieren Sie in Ihrem Organizer einfache, kleine und wenig anspruchsvolle Aufgaben, die als morgentlicher Einstieg dienen können.
  • Betätigen Sie sich körperlich (Gymnastik, isometrische Übungen, morgentliches Joggen)
  • Verwenden Sie 3D-Puzzles zum Aufwärmen Denkspiele
  • Vermeiden Sie zusätzliche Trägheit wie Verdauungsmüdigkeit etc (siehe Atemübungen)
  • Planen Sie kleine, einfache Aufgaben gezielt nach der Mittagspause oder morgens ein
  • Hören Sie auf der Fahrt zur Arbeit anregende Musik
  • oder noch besser: Singen Sie auf dem Weg zur Arbeit fröhliche Lieder
  • Versuchen Sie die Übungsempfehlungen aus "Brain Gym"
  • ...

Wenn Sie einen Sitzball oder ein Dyn-Air-Kissen besitzen, sollten Sie diesen gleich morgens als ersten Sitz benutzen. Über die Aktivierung des Gleichgewichtsorgans wird das Gehirns als Ganzes auf Trab gebracht.

Achtung Sportler!

Bei Menschen, die sehr intensiv Sport treiben, kann möglicherweise das Optimum der geistigen Leistungsfähigkeit erst bei einem relativ hohen körperlichen Leistungsniveau oder nach relativ langer Aufwärmzeit des Gehirns erreicht werden (das muss allerdings nicht so sein!).

Das würde bedeuten: Einerseits wird durch sportliche Betätigung das Potential des Gehirns gut erschlossen und möglicherweise eine beachtliche geistige Frische erreicht. Andererseits ist im Ruhezustand wenig davon zu bemerken. Der Mensch stellt sich ein Stück weit auf die intensive körperliche Anstrengung ein. Die Aufwärmzeit wird länger. (Man hört sogar die Ansicht, die Leistungsfähigkeit im Ruhezustand könne unter das Leistungsniveau ohne Sport zurückfallen. Wissenschaftlich fundierte Ergebnisse liegen mir allerdings nicht vor)

 

Wie dem auch sei: Die Aufwärmzeit des Gehirns beträgt nicht immer genau 15 Minuten, wie man das z.B. Schülern für die Hausaufgaben empfiehlt. Sie kann deutlich kürzer und deutlich länger sein. Versuchen Sie selbst wahrzunehmen, wie sich Ihre Leistungskurve entwickelt. Versuchen Sie festzustellen, wie Sie Ihre optimale geistige Leistungsfähigkeit am schnellsten erreichen. Gerade, wenn Ihre persönliche Aufwärmzeit relativ lang sein sollte, lohnen sich beschleunigende Übungen wie Gehirnjogging.

 

Reflexzonen

Man hat festgestellt, dass beim Jogging die Hirnstromtätigkeit um etwa 30 % zunimmt. Das hängt mit der Sauerstoffversorgung, der Aktivierung des Gleichgewichtssinns und der Aktivierung der Reflexzonen der Fußsohlen zusammen.

Das ist der Grund, aus dem Stepgymnastik (barfuß und mit einem Noppenstep) so enorm aktivierend wirkt. Ausprobieren! Aerobic, also Gymnastikübungen ohne aus der Puste zu kommen ("im aeroben Bereich" bedeutet "Im Sauerstoff- Überschuss"), benutzt häufig Steps.

Es kostet Sie praktisch keine Zeit, morgens beim Zähneputzen barfuß immer wieder auf einen Step hinauf- und wieder herunterzutreten. Benutzen Sie einen Step mit Noppen zur Reflexzonenmassage. Oder benutzen Sie ein Keilkissen mit Massagenoppen.

 

Das Wichtigste zuerst?

Arbeitsmethodiker empfehlen, sich immer zuerst dem Wichtigsten zuzuwenden. Also morgens als Erstes? Gerade wenn dieses Wichtigste besondere geistige Konzentration und Kreativität erfordert, sollten wir eine Aufwärmphase voranstellen.

Gleich morgens genug Flüssigkeit trinken! Das kann die Anlaufzeit deutlich verkürzen.

 

Besonders günstig ist eine einfache Planungsphase, beispielsweise die Kontrolle des Zeitplanbuchs, das Übertragen unerledigter Aufgaben, die Vorausschau auf die heutigen Termine, Aufgaben, Geburtstage etc. Die Planung des Tages ist eine sehr wichtige Aufgabe, aber sie ist nicht allzu schwierig. Die Alternative wäre ohnehin, abends zu planen, wenn bereits eine beträchtliche Erschöpfung eingetreten ist etc.

 

Weitere Tipps finden Sie hier:

 

Denkmethoden

 

Bruno Klumpp,

"So steuern Sie Ihr Gehirn zu besseren Leistungen"