Langeweile macht krank ...

Langeweile macht krankLangeweile
- und was man da tun kann

Gelegentlich finden wir in der Presse plakative Aussagen wie "Bankmitarbeiter sind gesünder" und dergleichen. Solche Aussagen lassen sich statistisch belegen. Aber wenn der Journalist genau hingesehen hat, dann wird auch noch erwähnt, dass das wohl nicht für alle Angestellten gleichermaßen gilt, insbesondere nicht für Menschen mit monotoner Arbeit.

Natürlich wirken viele Faktoren unserer Arbeitsplätze auf unsere Gesundheit. Langeweile, so hat sich gezeigt, ist einer der schwerwiegendsten.
Eintönigkeit macht krank.
 

Stress und Eintönigkeit

Dieses Phänomen, der Einfluss der Langeweile auf die Gesundheit ist nicht ganz so simpel, wie es zunächst scheint. Da gibt es z.B. einerseits tatsächlich bestimmte Krebsarten, die durch Langeweile massiv gefördert werden. Andererseits ist die Krebsrate z.B. von geistig Behinderten, die ihrer Langeweile oft gar nicht entfliehen können, deutlich niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Wie so oft kann man auch auf diesem Feld mit Statistiken alles und doch nichts beweisen.

Die Ohnmacht, der Langeweile nicht entfliehen zu können, verstärkt den krankmachenden Effekt.
 

SchulkinderEine gängige Theorie sagt, unser Gehirn brauche ein gesundes Mittelmaß zwischen Stress und Langeweile. Was wir allerdings am meisten brauchen, ist ein ungewisses Mindestmaß an Entscheidungsfreiheit. Eintönigkeit gepaart mit Ohnmacht, verstärkt den krankmachenden Effekt.
 

Kinder und Langeweile

Ein Kind leidet unter Langeweile wie unter körperlichen Schmerzen. Von Natur aus sind Kinder mit einer unersättlichen Neugier ausgestattet.

Der Grund ist klar: In Phasen der Langeweile lernt man nichts, ist man zur Untätigkeit verdammt. Man kann nachweisen, dass eine fordernde, weniger langweilige Umgebung die Intelligenz messbar steigert.

Schon im Kindesalter sind gelangweilte Menschen öfter krank!
 

BildschirmarbeitIhre Augen

Ein auf den ersten Blick weniger naheliegender, aber gut nachweisbarer Zusammenhang besteht zwischen der Gesundheit der Augen und Langeweile. Menschen, denen oft langweilig ist, haben schlechtere Augen. Bildschirmarbeit ist bei langweiligen Tätigkeiten deutlich schädlicher für die Augen als bei interessanten Tätigkeiten.


"Tapetenwechsel" braucht der Mensch.
Verändern Sie gelegentlich Ihre Umgebung, Ihren Arbeitsplatz, Ihre Wohnung.
 

Gesundheit im Alter

Und ein drittes Beispiel: Der Gesundheitszustand älterer Menschen leidet ebenfalls stark unter Langeweile. Aktivität und insbesondere der Kontakt mit Menschen wirkt dem Abbau der geistigen Leistungskraft wirksam entgegen.
 

Was können wir tun?

Ich will Sie nicht mit noch mehr Details langweilen. Das wäre schließlich gesundheitsschädlich.

Stress und Langeweile widersprechen sich nicht immer. Auch wenn Sie glauben, jede Minute Ihrer Zeit wäre ausgefüllt, kann Ihr Leben monoton sein. Denken Sie einmal darüber nach.


menschliche KontakteWenn jemand wirklich bewusst erkennt, dass sein Leben oder seine augenblickliche Situation monoton und langweilig ist, dann ist das Wichtigste bereits getan. Sie werden schnell Auswege erkennen, Vereine, denen Sie beitreten könnten, Veranstaltungen, die Sie besuchen könnten, Freundschaften, die Sie wieder beleben könnten.

Glauben Sie aber nicht, das wäre an Ihrem Arbeitsplatz nicht auch möglich. Versuchen Sie es einmal mit unseren Verbesserungsprogrammen in den Fernkursen "25-Tage-Training-Erfolgsmethoden" und "Training Akzeptanz"

Noch einmal, weil es so wichtig ist: Schaffen Sie sich Freiräume, treffen Sie selbst Entscheidungen, schaffen Sie sich Einfluss auf die Ausführung ihrer Arbeit. Langeweile bekämpft man nicht durch passives Konsumieren. Greifen Sie zu einem aktiven Veränderungsprogramm!

Aerobe Sportarten wie Jogging sind ein hervorragendes Mittel gegen Langeweile. Solche Aktivitäten erhöhen für Stunden Ihre geistige Leistungsfähigkeit und Ihre Aktivität.

kindliche Neugier

Ist Ihnen im Museum langweilig?

Der Ort schlechthin, an dem man Dinge findet, die man noch nicht kennt, ist ein Museum. Im Grunde spielt es noch nicht einmal eine große Rolle, welches Museum man wählt. Jedes Museum hat Ausstellungsstücke, die Sie nie zuvor gesehen haben und immer auch neue Erkenntnisse. Eigentlich dürfte es niemandem im Museum langweilig werden. Geben Sie Ihrer Neugierde nach und besuchen Sie mal wieder eine Ausstellung.

Es ist übrigens noch für etwas Anderes sehr wichtig, sich seine kindliche Neugierde möglichst lebenslang zu erhalten: Unser Zeitgefühl beschleunigt sich im Leben, weil wir immer weniger und weniger wirklich neues entdecken. Die Jahre rasen immer schneller dahin. Für ein Kind gibt es den ganzen Tag Neues. Erwachsene müssen sich dieses Neue gezielt suchen.

Und wenn Sie doch zu den Menschen gehören, die es im Museum nicht aushalten, dann liegt es vielleicht daran: Sie wollen nicht Neues sehen und lernen, sondern Neues tun. Dann gibt es nur ein Mittel, das Sie unbedingt kennen müssen: Probieren Sie meineZIELE aus.


Lesetipp:

 

Fit Forever

 

Dr. Michael Spitzbart,

"Fit forever"

Was man über Bewegung und Ernährung wissen sollte.
Motivierend und informativ zugleich.

Kaufen - lesen - loslaufen !