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Trainingsprogramm "Akzeptanz": Ideen durchsetzen, Menschen überzeugen - 4. Tag

Erfolg mit Menschen - Tag 4Barbie-Puppe

1. Ihre Wirkung durch Äußerlichkeiten

Machen Sie sich heute nochmals die selben Gedanken wie gestern hinsichtlich Schmuck, Uhr, Krawattennadel, Brille, Schal, Taschentücher ...

Vorsicht: Äußerlichkeiten müssen zur Persönlichkeit passen!

Und jetzt überlegen Sie mal, ob Ihr elegantes Outfit auch zu den Dingen passt, mit denen Sie umgehen. Ist Ihr Schreibtisch so sauber wie Ihre Bluse? Und die aufgeklebten Merkzettel am Bildschirmrand? Passen die zu Ihrem Anzug? Passt Ihre 100-DM-Krawattennadel zu Ihrem 30-Cent-Bleistift?

Achten Sie darauf, wie Ihre Handouts beim Meeting aussehen. Ein Projekt wirkt wesentlich solider vorbereitet, aber auch wesentlich stärker vorentschieden, wenn Sie Ihre Excel-Sheets, Tabellen, Ausführungen auf Papier ordentlich binden ...

  

Winston Churchill2. Ihre Wirkung durch "Persönlichkeit"

Eines der vielen Themen rund um die Persönlichkeit ist das Rauchen. Als Raucher fällt man Nichtrauchern häufig unangenehm auf. Doch das ist bei weitem nicht der einzige Grund, sich damit zu befassen.

Zur Persönlichkeit gehört auch die Einstellung zum Rauchen und deren Einfluss auf das Selbstbild. Nicht umsonst gaukelt die Zigarettenwerbung Persönlichkeit, Charakter, Geborgenheit und Stil vor, die sich mit dem Rauchen verbinden. Nicht das Nikotin allein macht süchtig, sondern die psychische Manipulation. Jahrelange intensive Werbung hat eine enge Verknüpfung zwischen Selbstbild und Rauchen geschaffen und dieses Selbstbild mit geformt.

Wer seine Persönlichkeit verändern möchte, muss auch seine Einstellung zum Rauchen überprüfen. Nicht ohne Grund sind die erfolgreichsten Entwöhnungsmöglichkeiten jene, die über die Psyche gehen: Einfach nicht mehr rauchen...

  

3. Ihr Umgang mit Menschen

Achten Sie auch heute darauf, alle Personen, mit denen Sie sprechen, mindestens einmal mit Namen anzusprechen.

In Supermärkten trägt das Verkaufspersonal an Wurst- und Käsetheke und an der Kasse meist gut lesbare Namensschilder. Gleiches gilt für die meisten Kaufhäuser und auch kleinere Läden. Sprechen Sie zur Übung ab sofort alle Personen, von denen Sie bedient werden, mit Namen an. Lesen Sie das Namensschild möglichst unauffällig, notfalls sagen Sie erst beim Weggehen "vielen Dank, Frau xy, auf Wiedersehen ..". Versuchen Sie, sich die Namen zu merken. Nutzen Sie dies gleichzeitig als Übung für Gedächtnistricks.

AufgabeAufgabe: Bitte lesen Sie "Die Bedürfnispyramide nach Maslow" und kehren Sie hierher zurück.

  

4. Ihre Stimme


Aufgabe Aufgabe: Bitte lesen Sie sich täglich laut und deutlich einen Artikel aus der Zeitung vor. Achten Sie auf klaren Ausdruck und saubere Aussprache. Münze

Nach der Erfindung eines "alten Griechen", sie wird Demosthenes zugeschrieben, empfiehlt sich die Benutzung einer leichten Münze oder eines Knopfes als Gewicht auf der Zunge beim Sprechen.

Vorsicht! Der Knopf sollte so groß sein, dass Sie ihn nicht verschlucken können. Sprechen Sie einige Minuten mit diesem Hindernis im Mund und versuchen Sie, trotzdem klar, laut und deutlich zu sprechen.

  

5. Ihre Argumentation: Was sagen Sie?

Es klang bereits an: Es ist auch wichtig, was Ihre Botschaft verschweigt.

Was soll bei Ihrem Zuhörer auf keinen Fall ankommen? Welche Gedanken wollen Sie keinesfalls anstoßen? Wovon wollen Sie ablenken? Wohin? Wo würden Sie unnötige Angriffspunkte bieten?


AufgabeAufgabe: Überlegen Sie, was bei Ihrer Beispielpräsentation nicht gesagt, nicht gezeigt und in den Köpfen der Zuhörer nicht geweckt werden soll.

Die emotionale Seite

Ein Vortragender, der überragende Erfolge einfach nur monoton und ohne Herz als Stichworte präsentiert, hat keinen Erfolg. Erfolg überzeugt, wenn man Ihnen den Erfolg Reizwörter: Schneider, Schneider, meck, meck, meck!ansieht, wenn man sieht, dass Sie sich von Herzen freuen, daß Sie stolz sind auf das Geleistete. Ihre Ideen zünden, wenn Sie begeistert sind und man diese Begeisterung sieht und spürt.

So wie ein Autoverkäufer eine alte Klapperkiste anpreist, indem er von Liebhabermodell, Charakter und guten, alten Zeiten spricht, können auch Sie Emotionen wecken. Man kann gezielt an positiv besetzte Erlebnisse erinnern: Urlaub, Kinder, Kindheit. Man kann Musik und Farben einsetzen (Siehe "Wie Farben wirken") Es gibt sogar regelrechte Reizworte, die helfen, bestimmte Emotionen zu wecken. Nicht nur "Weihnachten" oder "Schneider, Schneider Meck, Meck, Meck ...".

Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie können selbst begeistert sein und andere anstecken. Und Sie können Psychologie, Körpersprache und exakte Wortwahl einsetzen. Mehr über die emotionale Steuerung anderer finden Sie z.B. in "Der Zauberlehrling" (NLP) .

Aufgabe1Aufgabe: Überlegen Sie, wie Sie zu Ihrer Beispielpräsentation Emotionen wecken könnten. Welche Emotionen sollen das sein? Ängste? Begeisterung? Freude? Welche Emotionen würden Ihren Erfolg steigern? Wie wecken Sie solche Gefühle?

  

6. Ihre Präsentation: Wie sagen Sie es?

Präsentation heißt: Sie haben das Wort. Sie bestimmen nicht nur Inhalt, sondern auch Form und Anordnung dessen, was Sie sagen. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Anordnung. Welche Reihenfolge ist optimal?

Ihre Aussagen sollen andere Menschen überzeugen. Sie argumentieren. Das bedeutet in der Regel, daß Sie Argumente aufzählen und erläutern. Dabei kommt der Anordnung der Argumente große Bedeutung zu.

 

Welches ist das wichtigste Argument?

2Um argumentieren zu können, müssen wir Argumente und Informationen gewichten können. Das wichtigste Argument ist immer das Argument, das nicht Sie, sondern den Zuhörer am meisten überzeugt. Die wichtigste Information ist jene, die nicht Ihnen, sondern Ihrem Zuhörer das meiste bringt. Es geht um die Sicht des anderen.

 Das ist besonders schwierig,

  • Wenn Sie, z.B. beim Bewerbungsgespräch, nicht wissen, was dem anderen wichtig ist
  • Wenn Sie als Geschäftsführer zur Belegschaft sprechen oder als kleiner Angestellter dem Vorstand ein Projekt erläutern, wenn Sie also eine fremde Gedankenwelt betreten
  • Wenn es nicht darauf ankommt, was Sie weitergeben, sondern auf das, was Sie verheimlichen können

  


3Zur Vorbereitung einer Präsentation gehört immer die Bewertung der Argumente. Sie müssen einschätzen, wie Ihre Argumente wirken und daraus eine Reihenfolge bilden. Welches ist das wichtigste, das zweitwichtigste etc.

Die Reihenfolge, in der Sie Argumente vortragen, sollte immer eine Steigerung sein. Davon weichen Sie ab,

  • beim ersten Argument: Ein gutes Argument gleich zum Einstieg
  • wenn Sie Argumente in Reserve halten wollen
  • wenn Sie gleich Gegenargumente mit einbeziehen

  

Also nicht beim Verkauf eines Hauses zuerst die Lage, dann Preis, Größe, Ausstattung 4
und am Ende erst den Kartoffelkeller, die handbemalte Hundehütte und den Wetterhahn auf dem Kamin anpreisen. Jedes Argument sollte noch etwas stärker und jede Information etwas wichtiger sein als die vorherige.


Aufgabe Aufgabe: Legen Sie für Ihre Beispielpräsentation die optimale Reihenfolge der Argumente fest. Wählen Sie einen interessanten Einstieg. Setzen Sie dann mit weniger wichtigen Argumenten fort und setzen Sien ein besonders wichtiges Argument an den Schluss.

Bedenken Sie bei der Reihenfolge der Argumente, dass es nicht Ihre Reihenfolge sein sollte, sondern die Reihenfolge dessen, an den Sie die Argumente richten. Der Wurm muss bekanntlich dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. 5Deshalb sind z.B. Argumente, die emotional positiv besetzt sind, wichtiger einzuschätzen als man sie nach "objektiven" Maßstäben einordnen würde.


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