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Mit Methode zu mehr Lebensglück...

Mit Methode zu mehr Lebensglück...

Methoden können unseren Wohlstand mehren und materielle Sorgen mindern. Das ist ein Bestandteil eines glücklichen Lebens. Aber kann Arbeitsmethodik auch auf die vielen anderen Bausteine des Glücks einwirken?
 

Ist Glück durch Methoden erreichbar?

Für viele von uns ist das Leben oberflächlicher als es sein müsste. Wir hetzen durch den Alltag. Wir arbeiten und leben in ununterbrochener Hektik. Und wir lassen uns von niveaulosen Fernsehsendungen den Rest unserer kostbaren Zeit rauben. Zum Neujahrstag, an Geburtstagen und vielleicht auch sonst dann und wann geloben wir Besserung. Aber es bleibt beim Alten.

Können uns hier Arbeitsmethoden helfen? Zeitmanagement, das doch so erfolgreich unsere Leistung im Büro zu steigern vermag? Oft wird von "Arbeits- und Lebensmethoden" gesprochen. Aber ist das wirklich mehr als nur immerwährende Ermahnung zur Besserung?

Schokolade soll angeblich gut gegen Liebeskummer sein. Und natürlich gibt es auch eine Menge Medikamente, die "glücklicher" machen. Ihr Körper kann das aber auch selbst: Wussten Sie, dass man durch schärfer gewürztes Essen (egal ob Chili, Pfeffer, Pepperoni ...) die Produktion von Endorphinen im Gehirn und damit die gute Laune und das Wohlbefinden steigern kann? Auch Jogging hat diesen Effekt.
 

Es gibt solche Methoden ...

Wenn von Lebensmethoden die Rede ist, dann ist häufig Vorsicht geboten. Zu oft sind es Sekten und Profiteure, die nach uns greifen. Vielfach sind es nur Scharlatane. Es gibt sogar Menschen, die trotz mehrerer gescheiterter Ehen erfolgreiche (und gute) Bücher über Erfolg und Zeitmanagement schreiben und uns empfehlen, wie wir unser Leben ordnen sollen. Aber es gibt auch Methoden, die einfach und risikolos anwendbar sind und tatsächlich mithelfen, ein erfüllteres Leben zu führen. Einige davon sollen hier angesprochen werden.
 

MenschenGelegenheit für wichtige Gedanken schaffen

Es gab einmal eine Zeit, da gingen die Menschen sonntags brav zur Kirche und hatten so jede Woche eine Stunde lang die Chance, von wichtigen Dingen des Lebens zu hören und darüber nachzudenken. In der Hektik unserer Zeit ist vieles davon verlorengegangen. Die wichtigste Methode im Umgang mit Glück ist es, darüber nachzudenken, bevor es zu spät ist.

Arbeitsmethodiker empfehlen dafür verschiedene Wege: Pflegen Sie einen Tagesrückblick, planen Sie nach Rollen (siehe Covey), machen Sie einen Lebensplan, gestalten Sie ein Lebensbild ... Während der Tagesrückblick ebenso wie die Tagesplanung leicht in der Hektik und im zu kurzfristigen Denken untergeht, ist die wöchentliche Planung, wie Covey sie vorschlägt, erfolgversprechend.

Wirksamer ist es, den Besuch bestimmter Orte oder Veranstaltungen zur Gewohnheit zu machen. Gehen Sie doch gelegentlich mal zur Kirche, besuchen Sie die Veranstaltungen der Gesellschaft für Arbeitsmethodik, wandern Sie regelmäßig, besuchen Sie interessante Kongresse. Noch wirksamer kann es manchmal sein, gezielt Besuche bei Alten, und Kranken zu machen oder einen Friedhof zu besuchen. Es muss nicht erst ein Todesfall in der Familie sein, der uns hilft, die Maßstäbe in unserem Leben wieder ein wenig zurechtzurücken.

Niemand bereut auf dem Sterbebett, dass er nicht mehr Zeit im Büro verbracht hat. Es heißt: "Heute ist der erste Tag vom Rest Ihres Lebens". Überlegen Sie, was aus diesem "Rest" werden soll!
 

Menschen

Das Interessante im Leben sind die Menschen. Glücklich dagegen machen sie keineswegs immer. Ein falscher Lebenspartner kann ein ganzes Leben zerstören. Menschen, die man mag und bei denen man geborgen ist, bereichern das Leben wie nichts Anderes. Identifizieren Sie, welche Menschen das in Ihrem Falle sind und finden Sie Wege, mehr Zeit mit diesen Menschen zu verbringen.
 

Körperliche Betätigung

Wer unter deutlichem Bewegungsmangel leidet und sich zu selten an der frischen Luft bewegt, wird anfällig für Schwermut, Trägheit und Gleichgültigkeit. Freizeitsport, ja manchmal nur ein paar Kniebeugen oder ein paar Minuten Seilspringen aktivieren Körper und Geist und verbessern gleichzeitig den Gemütszustand. Atemübungen können ähnliche Wirkungen zeigen. Laufen verhilft indirekt über die Ausschüttung bestimmter Hormone zu erhöhter geistiger Frische, insbesondere auch Kreativität.

Viele Menschen verpassen durch dauernde Schlappheit viele Möglichkeiten, die ihnen das Leben bietet.
 

Flow trainieren

Glück erlebt man im Flow. Flow-Erlebnisse kann man gezielt herbeiführen und trainieren. Das ist die unmittelbarste Methode, glücklicher zu sein.
 

Engramme ändern

Wir sind Gefangene unserer Vorstellungen, unseres Gehirns, unseres Unterbewußtseins. Es gibt aber auch hierfür Methoden. Wir können gezielt und direkt auf unser Unterbewusstsein Einfluss nehmen. Mit wissenschaftlich gut abgesicherten Methoden (Autogenes Training) geht das auch ohne ärztliche Begleitung.

Glücklicher leben heißt oft: Aktiver leben, mehr unternehmen, selbst gestalten in Wohnung, Familie, Beruf, Freizeit. Aktives leben wird durch Zeitplanbücher etc stark unterstützt.
 

Weniger Stress

Der tägliche Stress, den wir im Übermaß als sehr negativ empfinden, lässt sich vermindern. Dazu nutzen wir die Techniken des Zeitmanagement und der Störungsbeseitigung. Im Themenbereich Gesundheitsmethoden finden Sie Hinweise zu schnell wirksamen Entspannungsmethoden.
 

Sich interessieren

Menschen sind glücklicher, wenn Sie ihren Interessen folgen können. Langeweile hemmt das Glücksempfinden und kann bei Kindern sogar regelrechte körperliche Schmerzen hervorrufen. Interesse heißt aber nicht nur, irgendetwas mit wohlwollendem Lächeln zu betrachten. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und würde wörtlich übersetzt heißen: Dazwischen sein oder mittendrin sein. Das ist auch etwas, was glücklicher machen kann: Sich mit Haut und Haaren in ein "Interessengebiet" zu stürzen.

Auch Glück könnte ein Interessengebiet sein: Wollen Sie wirklich wissen, wie man glücklich wird, was Glück ausmacht, Glück auslöst? Ein guter Einstieg dazu ist das Buch "Hektors Reise". Es schildert, wie Hector aufbricht, um auf einer Reise rund um die Welt herauszufinden, was Glück ist. Dabei werden systematisch, aber sehr anschaulich erzählt, die Faktoren zusammmengetragen, welche die Glücksforschung bis heute herausgeschält hat.

Und noch ein weiterer Tipp: Wie wäre es mit der Suche nach einem neuen Interessengebiet? Ich weiß natürlich, dass die Besucher von methode.de nur selten typische Fernsehkonsumenten sind, aber vielleicht fühlen Sie sich trotzdem angesprochen: Schreiben Sie sich doch einmal zwölf Gebiete auf, mit denen Sie sich noch nie beschäftigt haben und die Ihnen vielleicht eine ganz neue Welt erschließen könnten: Segelfliegen, Alexander von Humboldt, Reiten, Segeln, Fossilien, Tropenpflanzen, das klassische Altertum, eine neue Sprache. Vielleicht entwickelt sich so etwas wie eine "kindliche Begeisterung". Auch das ist etwas, was wunderbare Glücksmomente schaffen kann.
 

Ein Lebensbild

Sich einen Lebensplan zu machen, macht nicht glücklicher, als das nicht zu tun. Dennoch werden Lebenspläne, Lebensbilder, Lebensphilosophien oder Lebensziele von den meisten Arbeitsmethodikern empfohlen. So ein Lebensbild kann Orientierung liefern, wie es die Religionen tun, es kann aber auch verheerende Folgen haben. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe: Wenn wir zu konkrete Vorstellungen entwickeln, kann uns das Schicksal nur allzuleicht alles kaputtschlagen. Wenn wir "Falsches" planen, verstärken wir noch den Zwiespalt zwischen den Ansprüchen unserer Lebensrollen.

Befassen Sie sich mit der Sicht des Lebens nach Lebensrollen.
Nutzen Sie dazu meineZIELE.

Wer sich ein Lebensbild macht, auch ich empfehle das, der tut gut daran, sich viel Zeit dafür zu lassen, es sehr gründlich zu tun, es intensiv zu durchdenken und auch seine Gefühle nicht zu kurz kommen zu lassen. Vieles, was wir als Unglück empfinden, stammt aus dem Widerspruch zwischen den Rollen, die wir im Leben zu spielen haben, zwischen Familie und Beruf etwa. Vieles stammt aber auch aus dem Verzetteln auf Vordergründiges, Kurzfristiges und Materielles. Hier kann ein Lebensbild tatsächlich helfen.
 

Zielscheibe

Zielscheibe mit drei Sektoren?

Arbeitsmethodik lehrt uns, dass wir Ziele setzen und erreichen können. Die Entfesselung der Leistungskraft basiert immer aufs Neue auf Zielen.

Die meisten Menschen gewöhnen sich im Laufe der Zeit daran, Ziele mit beruflicher Leistung und materiellem Erfolg gleichzusetzen. Die arbeitsmethodische Wirkung von Zielen entfaltet sich aber auch bei ideellen Zielen und Bildungszielen. Seit Jahrzehnten wird deshalb unter Arbeitsmethodikern die Empfehlung gepflegt, zumindest eine Dreiteilung seiner Zielvorstellungen vorzunehmen: Bilden Sie Leistungsziele, ideelle Ziele und Bildungsziele. Doch denken Sie daran: Alle drei Sektoren unserer Zielscheibe müssen sich an den Rollen im Beruf, in der Familie, im Verein oder im öffentlichen Leben orientieren.

Und damit wären wir wieder bei Covey: Teilen Sie Ihre Zielscheibe in soviele Sektoren, wie Sie Rollen im Leben zu spielen haben.

Man kann auch ohne Arbeitsmethodik glücklich sein. Man muss nicht alles planen und man muss nicht für alles Ziele haben. Wenn Sie also Arbeitsmethodik nutzen wollen, um Ihre Leistung und Ihre Erfolge zu fördern, dann behalten Sie Ihre Zielscheibe im Auge. Denn schlechte Arbeitsmethodik kann auch unglücklich machen.

Die Gegenwart erleben

Literatur: