Teamarbeit

 TeamarbeitWirksame Teamarbeit

Am gleichen Strang ziehen, aber auch in die selbe Richtung ...

Ein Team muss mehr leisten als die Summe seiner Teile

Teamarbeit ist weit mehr, als nur die Arbeitsteilung von Herren und Knechten. Zwar ist jedes Team anders. Doch einige arbeitsmethodische Tipps gibt es trotzdem immer zu beachten. Hier ein paar besonders wichtige:

 

Nicht nur im Team, sondern am Team arbeiten

Zusammenarbeit, Ideenaustausch, gegenseitige Akzeptanz ... An vielen Punkten kann man tagtäglich besser werden. Die wichtigste Methode dazu ist das Radar für Teams nach Helmut Clemm.

Legen Sie fest, welche "Erfolgsfaktoren" in Ihrem Team wichtig sind und führen Sie einen regelmäßigen Bewertungs- und Verbesserungszyklus ein. So etwas kann Wunder wirken.

 

Radar-Methode, Diagramm erzeugt mit meineZIELE

Gemeinsame Ziele

Teamarbeit ist ähnlich wie die persönliche Selbstorganisation: Auf das Sparen von Sekunden kommt es nicht an. Es kommt auf die gemeinsamen Ziele an. Glasklare Ziele setzen, die jeder im Team kennt und anstrebt.

 

 

SchreibenAufgaben optimal zuordnen

Wie ein Team denkt und handelt, kann man oftmals am besten an der Art erkennen, wie Besprechungsergebnisse festgehalten und genutzt werden. Ganz grob kann man da vier Gruppen bilden:

  1. Unverarbeitet protokollieren: So wie man sich die Vorgehensweise von Politikern und Juristen vorstellt. Im Grunde wörtlich mitgeschriebene Protokolle. Das ist zur Aufgabenverteilung im Team nicht geeignet. Wenigstens weiß man immer, wer was gesagt hat.
  2. Wie ein Ingenieur: Ziele formulieren, Teilziele, Aufgaben. Das Ganze gegliedert über mehrere Ebenen. So denkt, wer beides tut: Planen und Ausführen. Für den Einzelnen perfekt. Für motivierte, lösungsorientierte Teams ebenso.
  3. Zyklus-Protokoll: Tagesordnung schreiben, Maßnahmen beschließen, "Wer macht was bis wann?", Maßnahmenplan abarbeiten und dann zum nächsten Meeting wieder von vorne ... So arbeiten Teams aus der Sicht eines "Moderators", in der Regel eines Chefs, der selbst nicht an der Lösung der Einzelprobleme beteiligt ist. Das dürfte die häufigste Vorgehensweise sein. Das Maßnahmen-Zyklus-Protokoll stammt noch aus der Zeit der Schreibmaschinen.
  4. Pivot-Protokoll: Bei vielschichtigen Problemen und bei Menschen, die nicht ständig zusammenarbeiten, empfiehlt sich eine technisch fortgeschrittene Lösung: Das Pivot-Protokoll kombiniert die Vorteile aller drei Protokollformen. Es ist allerdings mit Papier und Bleistift nicht machbar, sondern erfordert ein hochspezialisiertes Werkzeug wie meineZIELE.
     

Pivot Protokoll
 

Multiprojekt-Management

In einem Team sollte jeder wissen, was die Anderen gerade tun und was den Anderen im Moment gerade besonders wichtig ist. Das kann in Form der gerade geschilderten Zuordnung von Aufgaben geschehen. Es gibt aber oft auch einen reinen Routine-Teil: Ständig sind vielleicht 50 Projekte in Bearbeitung. Manche noch in der Angebotsphase, andere in der Produktion und wieder andere schon zur Montage beim Kunden ... Völlig egal, ob es sich um Versicherungen, chemische Anlagen oder Schulungsmaßnahmen handelt: Wenn diese Situation vorliegt, braucht sie eine passende, möglichst simple Organisation. Man kann sehr viel Reibungsverluste erzeugen oder vermeiden, je nachdem wie gut man das macht.
 

Motivation

Man hat schon vor zwei Jahrzehnten festgestellt, dass zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens ein "gesundes Feindbild" gehört, also ein Team, mit dem man in ernsthaftem Wettbewerb steht. Das ist ein erheblicher Motivationsfaktor und es schweißt ein Team regelrecht zusammen. Teams sind erfolgreicher, wenn ihre Mitglieder stolz darauf sind, dazu zu gehören und wenn Sie dort eine Art Heimat finden.
 Präsident Eisenhower

Anspruchsvolle Aufgaben für jeden

Wer immer nur nach dem Eisenhower-Prinzip handelt, also Wichtiges selbst macht und Unwichtiges delegiert, der bleibt natürlich weit hinter den Möglichkeiten zurück wenn sein Team mitdenken soll.

Es ist wichtig, dass jeder Mitarbeiter immer wieder auch Aufgaben erhält, die sich an der Obergrenze seines Könnens bewegen. Man wächst an Herausforderungen.
 

Fehlerkultur

Wenn man seine Mitarbeiter keine Erfahrungen machen lässt, dann wird man immer mit unerfahrenen Mitarbeitern leben müssen. Erfahrungen ohne Fehler gibt es aber nicht. Deshalb kommt viel darauf an, die richtige Balance zwischen Leichtfertigkeit und der Akzeptanz von Fehlern zu finden.

  

Feedback als Institution

Zu den wichtigsten Aufgaben von Team-Kollegen gehört Feedback, insbesondere wenn das Team schöpferische, problemlösende Aufgaben hat. Mehr dazu beim Thema "Feedback-Schleife". Es ist gut, das Thema Feedback im Team zu besprechen. Jedem muss klar sein, wie das geht und dass das wichtig ist. Jeder kommt in die Situation Feedback zu geben und Feedback zu holen.