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Ein Ausgabenprofil erstellen

Wohin fließt mein Geld?

Sparen Sie nicht ohne Not nach der Rasenmähermethode! Beim Sparen ist es wichtig, ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erhalten und doch möglichst wenig dafür auszugeben. Das kann man nur, wenn man klar vor Augen hat, was die Lebensqualität ausmacht und welche Kosten wieviel Lebensqualität ausmachen.

Betrachten Sie einmal die Dinge, die Sie mit Ihrem Geld kaufen. Wieviel fließt in Wohnen? In Urlaub? Auto? Schmuck? Hobby? Kleidung? Lebensmittel? Wieviel lege ich zurück? ...
 Kreisdiagramm

 Wie sollte es sein?

Zunächst einmal ist es sinnvoll, sich ein Wunschbild zu machen. Wie sollten sich meine Ausgaben denn verteilen? Wieviel Prozent möchte ich für die Wohnung ausgeben? Für den Urlaub? Für meine Weiterbildung? Für meine Gesundheit? Für Prestigeobjekte? Für mein Hobby? Für die Hobbies meiner Kinder? Für Kleidung? Körperpflege? Genussmittel? ...
 

Aufteilung nach "Ziele-Modell"

Unter Methodikern gilt seit weit über 80 Jahren ein Modell für die Ziele, die man sich immer wieder setzen soll: Man teilt auf in materielle Ziele, ideelle Ziele und Bildungsziele. Das ist auch ein gutes Modell für die Geldausgaben.

  • Wieviel möchte ich ausgeben für die Lebensführung, Kleidung, Nahrung, Wohnung, Auto, Geldanlage ...?
  • Wieviel möchte ich für mein Hobby ausgeben? Wieviel spende ich? Welchen Verein unterstütze ich? Gönne ich mir genug Feste mit Freunden? Gönne ich mir eine Bergtour für Körper und Seele? Was kann ich erreichen für eine lebenswerte Umgebung? Wie wäre es mit einem Blumenstrauß für meine Mutter? ...
  • Wieviel möchte ich in Fortbildung investieren? Sind Zeitung und Fernseher wirklich Bildungskosten? Wann habe ich zuletzt ein Buch gelesen? Welche Fähigkeiten muss ich verbessern? Welche Kenntnisse erwerben? Wo muss ich mich weiterentwickeln? ...

Nach all diesen Überlegungen macht es Sinn, zu Papier und Buntstiften zu greifen. Zeichnen Sie ein Kuchendiagramm wie abgebildet und teilen Sie anteilig auf, wohin die großen Brocken Ihrer Ausgaben fließen sollten.

Wenn Sie Ziele, Aufgaben, Ideen, Notizen und Pläne in eine klare Struktur bringen wollen, nutzen Sie am besten die Software meineZIELE. Es gibt eine Testversion.

 

Und wie ist es wirklich?

Was jetzt kommt, ist klar: Prüfen Sie, wie es wirklich ist. Wieviel geben Sie tatsächlich aus? Machen Sie sich die Mühe und stellen Sie sich die Kosten zusammen. Zeichnen Sie ebenfalls ein Diagramm.

Wieviel sollten Sie für Ihre Gesundheit ausgeben? Und wieviel geben Sie wirklich dafür aus? Wieviel sollte für das Auto übrigbleiben und wieviel geben Sie wirklich aus?

Gerade bei Gesundheit und Fortbildung finden die meisten Menschen das größte Missverhältnis. Den meisten Menschen fällt es schwer, sich auch nur an zweihundert Euro für die eigene Weiterbildung zu erinnern. Von einer Investition in Joggingschuhe kann keine Rede sein. Das Geld geht für Zigaretten drauf ...

Es lohnt sich, über Geld nachzudenken. Also noch einmal: Verschaffen Sie sich eine Übersicht über Ihre wichtigsten Ausgabenposten und treffen Sie für jeden Posten mindestens eine Maßnahme zur Verbesserung!

Mit Geld gestalten ...

Wer ein größeres Geschäft betreibt, budgetiert. Man legt fest, welche Abteilungen für welchen Zweck wieviel Geld ausgeben dürfen.

In der Politik noch mehr als im Geschäftsleben ist das Budget das entscheidende Gestaltungsmittel. Die Haushaltsdebatte im Parlament ist stets auch eine Generaldebatte über die Grundzüge der Politik. Nur wer das Geld hat, kann Politik gestalten ...

Diese Grundsätze gelten auch für Kleinstunternehmen, Familien oder Einzelpersonen. Es ist sehr hilfreich, Finanzielles über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren zu planen. Wer das tut, ein Budget erstellt für die größeren Posten seines Haushalts, der hat natürlich nicht mehr Geld zur Verfügung. Aber er tut etwas viel Wichtigeres: Er wechselt den Blickwinkel. Er begreift Geld als Gestaltungsmittel.

Sieht man Geld nur als Mittel, kurzfristige Bedürfnisse zu befriedigen, dann engt man seinen Gestaltungsspielraum ein. Noch dazu verzetteln sich bei dieser Betrachtungsweise die Ausgaben in viele kleine Fragmente. Die großen Wünsche bleiben dabei allesamt auf der Strecke.

Denken Sie einmal darüber nach: Das Profil Ihrer Ausgaben ist so wichtig wie die Höhe der Ausgaben. Erstellen Sie einen Ausgabenplan. Und versuchen Sie, das Ausgabenprofil zu verbessern!

Sparen mit der Rasenmähermethode? Euro

In der Politik sehen wir beim Verteilen des Geldes immer wieder die gleiche Methode, wenn es ums Sparen geht: Jedes Ressort muss den gleichen Prozentsatz kürzen.  Das Bestreben, bestimmte Ressorts aus politischen Gründen zu bevorzugen oder zu benachteiligen, stößt immer auf den Widerstand der jeweiligen Interessenvertreter und natürlich auf die Tücken der Realität.

Noch bevor man anfängt, seine Ausgaben umzuverteilen, sollten Sie genau diese Methode der Politik einsetzen und dann erst im zweiten Schritt die Aufteilung ändern.

Was heißt das? Es heißt konkret, dass Sie sich z.B. eine Ausgabenkürzung von 15 % vornehmen und nun jeden einzelnen Posten darauf überprüfen, wie hier 15 % oder mehr eingespart werden könnten. Bei Lebens- und Genussmitteln oder bei Ausgaben für Kleidung kann das überraschend einfach sein.

Bei den Heizkosten etwa haben nicht nur technische Verbesserungen, sondern auch andere Tipps vom intelligenteren Lüften bis zum Pullover spürbares Sparpotential. Kleinigkeiten, etwa eine Zeitschaltuhr in der Warmwasserzirkulation, summieren sich auf messbare Ergebnisse.

Das geht aber auch bei Strom und Gas, beim Telefon oder bei den Versicherungen. Ein Preisvergleich für private Krankenkassen oder für Ihre Unfallversicherung mag Aufwand bedeuten. Oft redet man sich auch ein, der eigene Versicherungsvertreter wäre vertrauenswürdiger als andere. Stellen Sie diese Dinge auf den Prüfstand. Dann zeigen sich Einsparpotentiale, noch bevor Sie die erste sinnvolle Versicherung kündigen.
 

Auch kleine Posten!

Wer seine Ausgaben sehr klein gliedert, stößt bei der Rasenmähermethode natürlich irgendwann auf geringe Beträge, an denen man nur mit verhältnismäßig großem Aufwand noch sparen kann. Macht es Sinn, sein Privat- oder Geschäftsgirokonto online zu verwalten oder spart der Gang zur Bank Geld? 15 % auf die Gebühren der Vierteljahresabrechnung wären als Ersparnis kaum nennenswert, doch immerhin kommt über lange Zeit doch einiges zusammen. Vergleiche zeigen außerdem, dass gerade bei solchen Kosten die Konditionenunterschiede auch deutlich mehr als 15 % betragen können. Ohnehin lohnt es in einer Niedrigzinsphase kaum, Erspartes anzulegen und es für sich arbeiten zu lassen. Dafür kann ein Girokonto mehr Flexibilität und dauerhafte Verfügbarkeit der Finanzen bieten und gefüllte Konten können mit günstigeren Überweisungskosten belohnt werden.

So gesehen, lohnt es sich, auch den ganz kleinen Posten seine Aufmerksamkeit zu schenken.
 

Was muss ich ändern?

In einem Kreisdiagramm bleibt die Summe gleich. Es ist klar, dass wir da und dort mehr ausgeben müssten. Und an vielen Stellen weniger. Machen Sie sich bewusst, wo die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten liegen.

Die einfachsten Einsparungen erzielen Sie bei großen Ausgaben, die auch noch regelmäßig wiederkehren. Sie sparen durch Preisvergleich, z.B. für die private Krankenversicherung. Abonnements für Zeitschriften, die keiner liest, sollten Sie kündigen.

Auch die Refinanzierung einer Hypothek kann äußerst lohnend sein. Die Finanzierung eines Einfamilienhauses ist, wenn Sie mit wenig Eigenkapital starten, der größte Ausgabenposten. Während man aber die einzelnen Gewerke der Handwerker mit Sorgfalt ausschreibt und vergleicht, sparen sich viele Häuslebauer den Preisvergleich für die Finanzierung, weil man glaubt, die Hausbank würde ohnehin das beste Angebot unterbreiten.

Natürlich sind auch hohe Einzelausgaben eine gute Spargelegenheit. Doch z.B. der richtige Anwalt bei einem Autounfall oder wenn man Opfer des ausufernden Abmahnunwesens wird, ist wichtiger als eine Einsparung beim Honorar. Einzelausgaben werden unter Zeitdruck entschieden. Dauerausgaben, z.B. eine Refinanzierung, können Sie in Ruhe und mit Sorgfalt entscheiden.

Handeln Sie!

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