Modelle und übertragbare Strategien
Hier auf methode.de geht es nicht um die wissenschaftliche Seite der Dinge. Es geht sondern um das Methodische, praktisch Anwendbare. Es geht also um Tricks und Methoden, die auf Erfahrungen beruhen. Man stellt fest, dass etwas funktioniert, wiederholt es und findet eine brauchbare Regelmäßigkeit. Ein gutes Beispiel ist die bekannte, praktisch immer funktionierende Radarmethode für Teams.
Es gibt aber natürlich auch eine wissenschaftliche Seite. Strategie wird z. B. zur Wissenschaft, wenn in größerem Maßstab Studien durchgeführt werden können. Wissenschaft braucht Messen, Zählen, Vergleichen und Rechnen. Und im Falle der Strategie gibt es noch eine dritte Seite: Große Beratungsgesellschaften, die mit sehr einfachen Modellen übertragbare strategische Empfehlungen geben wollen. Man schafft ein einfaches Modell. Dann gibt man vor, wie auf bestimmte Situationen strategisch günstig zu reagieren wäre.
Diese Vorgabe, die "Norm", begründet den Begriff "Normstrategie". Die Anwendung einer Normstrategie hat also im Grunde nur drei Schritte:
- Die Analyse einer Situation, für die Normstrategien verfügbar sind, z. B. die Wachstumsfelder eines Unternehmens
- Entscheiden, welche Einzelkonstellation für das betrachtete Geschäftssegment vorliegt, z. B. Produkte mit kleinem Umsatz, aber hohem Wachstum
- Die dazu passende Normstrategie anwenden
Diese
Normstrategien und die Modelle, auf denen sie beruhen, sind sehr bekannt.
Viele Menschen kennen als Strategiekonzepte gar nichts anderes.
Die
Konkurrenz von McKinsey brachte das Gleiche in Grün auf den Markt.
nämlich die
